«The Serpent Rising», 2018

 

The Serpent Rising erzählt die Geschichte von dem Moment an dem ich mich selbst traf. 

Der Mensch besteht aus drei Komponenten, dem Körper, dem Geist und der Seele. Während der Körper und der Geist (stellvertretend dafür ist das Gehirn) Manifestationen in unserer geteilten Realität sind, ist die Seele nicht als physische Manifestation erkennbar. Besonders die ökonomische Entwicklung des Westens hat sich sehr stark auf den Geist fokussiert, der Körper nur noch ein Werkzeug des Verstandes und die Seele unbeachtet. Während dieser Entwicklung des Westens blieben dennoch holistische Lebensansätze und Methoden anderer Länder erhalten. Die Nichtbeachtung des Körpers, sowie der Seele und die Überbelastung des Geistes, brachte eine Disharmonie in das Leben vieler Menschen; das Naturgesetz des Ausgleichs, der Balance, duldet die einseitige Lebensweise nur vorübergehend. Das Resultat dessen sind chronische Erkrankungen, Burnout, Depression, Dissoziation, Depersonalisation und kognitive Dissonanz. Die Sinnhaftigkeit des Lebens verliert sich in der Imbalance. Durch die Globale Vernetzung des Internets sind Menschen in der Lage, Lebensweisen von anderen Ländern zu erlernen und anzuwenden. Man muss kein Gelehrter mehr sein um in die Tiefen des Yoga, Ayurveda oder des Zen einzutauchen. Nur wer sich selbst im Ganzen versteht, kann auch sein ganzes Potential einsetzen. 

Ich befand mich in einer ähnlichen Lage; chronische Erkrankungen über Jahre hinweg, Depression, Rückzug aus dem sozialen Umfeld. Ich bewegte mich in den Gefängnissen der Glaubenssätze, die mir im Laufe meines Lebens durch Religion, Medien, Schule und Staat eingeflößt wurden. Durch das nicht-Hinterfragen blieb ich in diesem beschränkten Umfeld. Es war meine bewusste und dennoch unbewusste Entscheidung die mich darin longieren ließ. 

Der Wunsch nach Veränderung, die Sehnsucht nach dem Sinn, führten mich dazu meinen eigenen Verstand zu ergründen. Die Suche nach meinem Selbst begann. Wenn ich nicht der Denkende bin, wer bin ich dann? Ich stellte Fragen an meinen Körper und bekam Antworten. Ich stellte Fragen an meinen Verstand und bekam Antworten. So stellte ich auch Fragen an meine Seele und auch Sie gab mir eine Antwort. Diese Erfahrung schoss durch meinen Körper, ein Strahl aus purem Licht und dennoch unsichtbar. Es veränderte alles und dennoch nichts. 

Von diesem Tag an sah ich bunter, weinte reinigender, aß nährender und dachte liebender.

 

 

Graphit und Öl auf Leinwand

50 x 40 cm

 

«der Tanz», 2020

 

Wer bist du?

Welche Rolle spielst du?

Ich bin..

eine Identifizierung.

Das Ego schmückt sich mit vielen Masken, perfekt im Schein, geblendet. Es kümmert sich und kämpft um dem Erhalt seiner Selbst. Die größte Angst des Ego ist das Loslassen. Es wohnt im Kopf wo es seine Welt dirigiert, in der Komfortzone seiner Sicherheit. 

Das Leben jedoch tanzt zum Wandel der Gezeiten und sprießt nach jedem Tod erneut aus dem was einst war. So zerrt das Leben im Menschen am verletzten Ego. Es kämpft um die Anerkennung, um Bewunderung, um die Logik, das Überleben. Das Leben sieht sich selbst in allem, sie liebt sich selbst als Teil des Ganzen und als Ganzes verteilt. Taumelnd von der Liebe fiel es in den Tanz und begann zu hören, zu fühlen, zu sehen. Und der Mensch, beflügelt vom Frieden, begann zu leben.

 

Tusche, Aquarell und Öl auf Leinwand

58 x 75 cm

 

 

«Transmutation», 2020

 

Als der Meister den Schleier lüftete, bemerkte der Gelehrte, dass er selbst der Meister war. Der Erschaffene erkennt, dass er selbst der Erschaffer ist. 

Ein Mensch der all seine Teile für Wahr nimmt, ist fähig in all ihren Welten zu wandeln. So ist er auch fähig darin zu walten. Als Spiegel der Menschheit zeigt uns die Natur die Lehre der Elemente. Man lernt Schwimmen in den Tiefen der Emotionen, Fliegen in den Höhen der Fantasie, Ruhen am nährenden Boden und die Hingabe im unendlichen Lodern der Leidenschaft. Alchemie vereint diese Welten, vereint Immanenz und Transzendenz und erschafft Existenz.

Pastellkreide, Acryl und Öl auf Leinwand

40 x 40 cm

 

«reboot», 2020

 

Acryl und Öl auf Leinwand

50 x 50 cm

 

ohne Titel, 2019

 

Pastellkreide, Acryl und Öl auf Leinwand

Ø  40 cm 

 

«Erde», 2019

 

 

Lack, Acryl, Moos auf Leinwand 

Ø 30 cm

 

«Pono», 2019

 

Acryl und Öl auf Leinwand 

Ø 30 cm

 

«Null», 2020

 

 

Öl auf Leinwand 

30 x 20 cm

 

«Activation», 2020

 

Blattgold, Tusche, Acryl und Öl auf Leinwand

50 x 60 cm

 

ohne Titel, 2020

 

Acryl, Blattgold und Öl auf Leinwand

50 x 50 cm

 

«Amanita», 2020

 

Öl auf Leinwand

20 x 20 cm

 

«Anath», 2020

 

Acryl und Öl auf Leinwand

30 x 40 cm

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